Der Augenschneider


 

Titel: Der Augenschneider

Autor: Valentina Berger (Pseudonym. Richtiger Name: Berta Berger)

Verlag: Piper

Genre: Psychothriller

Erscheinungsjahr: 2010

Seitenzahl: 288

 

In Wien treibt ein grausamer Mörder sein Unwesen. er schneidet seinen Opfern bei lebendigem Leibe die Augen raus, verstümmelt die Frauen und wenn sie das Bewusstsein verlieren erwürgt er sie endlich. Der Gerichtsmediziner Heinz Martin ist mit der Obduktion der Leichen betraut. Als sich herausstellt, dass es zwei Kolleginnen seiner Schwester waren und auch Emilia spurlos verschwindet, ruft er seinen Freund den Kommisar Helmut Wagner an, welcher gerade im Inbegriff ist nach Innsbruck umzuziehen und bittet ihn darum, diesen letzten Fall noch mit ihm aufzuklären, aber vorallem seine Schwester heil aus dieser Lage zu befreien.  Die Beiden starten einen Weltlauf mit der Zeit. Ob sie es schaffen können oder ob am Ende doch der psychisch schwergeschädigte Killer die Oberhand behält?

Die Geschichte an sich klingt leider besser als das Buch tatsächlich ist. Die Idee ist eine wirklich gute und teilweise auch grandiös umgesetzt, allerdings gibt es 6 verschiedene Personen aus deren Sicht die Geschichte im Wechsel erzählt wird und die alle auch selbst noch eine recht komplizierte private Nebengeschichte haben, die immer  mal wieder aufgegriffen wird und wertvolle Seiten des Buches einnimmt. Durch den ständigen Wechsel der Perspektiven flaut der Spannungsbogen ständig ab und wird durch die vielen Nebenhandlungen teilweise ganz auf 0 gebracht. Für meinen Geschmack einfach ein bisschen zuviel in einem Buch. Die Hälfte der Perspektiven und Nebengeschichten hätte es auch getan, das hätte auch den Spannungsbogen wesentlich verbessert und ihn stabiler gemacht. Da ich aber von den Grundentwürfen der Charaktere, was ihre Geschichten und Persönlichkeiten und auch die Grundzüge der Handlung richtig gut fand, bekommt das Buch dennoch

3 von 5 Sterne

12.1.14 13:14, kommentieren

Selbstportrait mit einer Toten


 

Titel: Seltbstportrait mit einer Toten

Autor: Norbert Gstrein

Verlag: suhrkamp taschenbuch

Seiten: 110

Erscheinungsjahr: 2000

 

Die Namen der Protagonisten in diesem Buch nie bekannt. Die Handlung ist aus der Sicht der Frau des Hauptprotagonisten geschrieben. Sie ist Ärztin und ihr Mann ein Schriftsteller, auf dem Weg in den vollkommenen Wahnsinn. Eigentlich ist es dieses wahnsinnig werden ihres Mannes, dass man über 5 Tage hinweg beobachten kann. Wie er sich immer mehr in die Verleihung eines Literaturpreises an die seiner Meinung nach falsche Autorin hineinsteigert, seine eigene Einladung habe nur dazu gedient ihn zum Gespött zu machen usw. Seine Frau hatte in ihrer Klinik derweil eine Tote, welche aus dem Fenster gesprungen war und woran ihr die Schuld zugeschrieben wird. Doch seine Ausbrüche lassen keine Zeit für ihre Probleme.

 

Ich fand das Buch schrecklichst. Der kürzeste Satz des Buches war eine halbe Seite lang, allerdings waren auch Sätze mit mehr als einer Seite nicht selten, so dass man sagen kann die Gesamtzahl der Sätze hat die der Seiten nicht wesentlich überstiegen. Durch diese langen Sätze war es nicht nur schwierig zu lesen, man verlor auch leicht die Übersicht. Die Ausbrüche des Protagonisten waren immer gleichund haben sich inhaltlich endlos wiederholt. Man kann zwar gut verfolgen, wie jemand sich in etwas reinsteigert und dadurch zunehmend in Wahnsinn verfällt, allerdings ist die Erzählperspektive denkbar schlecht gewählt. Ein "Ich-Erzählerin", nämlich die Frau des Protagonisten, welche der Sache trotz allem irgendwie merkwürdig distanziert gegenüber steht und wenig Emotionen oder Gedanken einfließen lässt, sondern eher fast einfach nur erzählt, was ihr Mann so redet und tut. Von mir bekommt das Buch

0 von 5 Sterne.

12.1.14 12:25, kommentieren

140 Tage Balkan-Tiger und Brusketa

 

 

Titel: 140 Tage Balkan-Tiger und Brusketa

Autor: Aleksandra Valeria

Verlag: epubli

Genre: Liebesgeschichte

Erscheinungsjahr: 2013

Seiten: 228

 

Als Ana in Dubrovnik, Kroatien, geschäftlich etwas zu erledigen hat, trifft sie Darko, einen Bekannten aus Jugendzeiten wieder, der dort mit einem Weingut und einer Bar seinen Lebensunterhalt verdient. Sie verabreden sich zum Abendessen, unterhalten sich und als Ana merkt, dass Darko wohl gefallen an ihr findet, lässt sie den Abschiedsdrink sausen und kehrt ohne Abschied nach Deutschland zurück. Doch dann schreibt sie ihm eine SMS. Sie entschuldigt sich und die Beiden kommen ins Gespräch und ehe sie sich versieht steckt die verheiratete Ana, in einem heißen Flirt mit einem ebenso verheirateten Mann, der zu allem Überfluss noch 1000km von ihrer Heimat München weg wohnt. Lasst euch überraschen, wo sich die Sache hinentwickelt und ob es ein heißer virtueller Flirt bleibt.

 

Ja, die erste Frage ist wohl, warum habe ich das gelesen, dass ist nicht unbedingt mein Genre. Nun es ist der Debütroman der Autorin und ich lese sehr gerne von neuen Autoren einfach einmal zum ausprobieren, auch wenn die Erwartungen nicht immer erfüllt werden. Außerdem habe ich bei einer Verlosung eine signierte Ausgabe des Buchs gewonnen, also musste ich es natürlich auch lesen, so eine Ehre hat man eher selten.

 

Zum Buch selbst. Das Buch an sich hat keine richtige Handlung. 70% des Buches spielen als Abdrucke der SMS und Mails von Darko an Ana und umgekehrt ab. Die restlichen 30% darf man Mäuschen spielen und Anas Gedanken (welche aus der Ich-Perspektive geschrieben werden) folgen. Alles in allem stilistisch etwas gewöhungsbedürftig für jeden Leser der eine gewisse Handlung der Figuren gewöhnt ist.

Inhaltlich war das Buch für mich wirklich harte Kost. Jedem der auf absolute Schnulzen steht kann ich das empfehlen, aber für mich war es nichts. Ich hatte immer das Gefühl es müsste bald aus dem Buch raustriefen vor Leidenschaft und Gefühlsdusselei.

Die Protagonisten waren leider auch nicht ganz mein Fall. Darko der Typ, der allen Fragen und unangenehmen Dingen aus dem Weg geht und sie ignoriert, dafür aber umso machomässiger mit seinen Sprüchen ist, trifft auf Ana, welche sich als selbstbewusste Frau verkauft, in Wahrheit aber eine sehr unsichere Person ist, die nebenbei ihre extrem zickigen Phasen hat und meiner Meinung nach auch unter Stimmungsschwankungen leidet.

 

Für mich persönlich war das Buch leider nichts. Aber ich kann es nur immer wieder sagen, für jemanden der auf triefende Leidenschaft und auf Macho trifft Mäuschen steht, der wird dieses Buch sicherlich lieben.

Weils aber wirklich sehr süß von der Autorin signiert ist und das meine Büchersammlung einfach ungemein aufwertet, bekommt das Buch am Ende dann doch noch

2,5 von 5 Punkten.

1 Kommentar 6.1.14 13:37, kommentieren

Die Bedrohung

 

 

Titel: Die Bedrohung

Autoren: Wolfgang & Heike Hohlbei

Verlag: Arena

Genre: Phantasy

Erscheinungsjahr: 1994

Seiten: 600

 

Eigentlich war Anders ein ganz normaler Junge aus einer Bauernfamilie, die in einem Tal, welches die Bewohner weitestgehend von der Außenwelt abschirmte. Doch als eines Tages der Welpe der Familie in den verbotenen Hain läuft, beginnt sein Leben sich zu verändern. Das die Legenden des Tals nicht nur Legenden sind, begreift er als er auf einmal einem riesigen, braupelzigem Ungeheuer mit riesigen Zähnen und fürchterlichen Klauen gegenüber steht. Doch das Schlimmste an diesem Monster ist, dass seine Augen so menschlich wirken. Er sucht sein Heil in der Flucht und als er sich in einer Höhle versteckt, triftt er auf die Elbin Madras, die dort ebenfalls Unterschlupf gefunden hat. Zusammen gelingt es ihnen dem Ungeheuer zu entkommen und mit der Zeit freunden sich die Beiden, trotz aller Unterschiede, an. Zunächst scheint wieder Ruhe in das Tal einzukehren, auch wenn das Erscheinen das Monsters für allgemeine Beunruhigung sorgt. Doch dann taucht auf einmal ein Mann auf. Er nennt sich Ger Fray und will sich in dem Tal ansiedeln. Obwohl es keiner ahnt besiegelt sein Einzug in das Tal schlimme Zeiten für alle. Kaum ist er da tauchen immer mehr von den Ungeheuern, welche die Menschen Nästys und die Elben Braune nennen, auf und greifen immer aggressiver die Höfe und die Bewohner an. Die Schuld für das Auftauchen der Nästys soll jedoch den Elben zugeschoben werden und schon bald sieht sich Anders Familie, die sich mit Madras Familie gut versteht, nicht nur von den Nästys sondern auch von den eigenen Leuten ernsthaft bedroht. Ob die Freundschaft der Beiden stark genug ist, die Anfeindungen und die Bedrohung durch die Nästys durchzustehen oder sind sie und das ganze Tal doch dem Tode geweiht?

 

Das Buch ist hervorragend geschrieben. Ich habe es förmlich verschlungen. Die Geschichte nimmt immer wieder überraschende Wendungen und gerade das Ende ist vollkommen unerwartet. Die Spannung ist von der ersten bis zur letzten Seite gut durchgehalten und man läuft Gefahr, das Buch nicht mehr aus der Hand zu legen, ehe man es beendet hat. Man hat immer das Gefühl, man steht direkt neben den Charakteren und durch die sehr guten Beschreibungen, kann man sich  stets ein genaues Bild der Orte machen, an denen man sich befindet. Man muss wirklich sagen, das Ehepaar Hohlbein hat wieder einmal alle Ansprüche, die man ein ein gutes Phantasybuch stellt mehr als erfüllt. Daher gibts auch klar

5 von 5 Punkten.

6.1.14 02:24, kommentieren

Der Zug war pünktlich


 

Titel: Der Zug war pünktlich

Autor: Heinrich Böll

Seiten: 176 (134 + 42 Seiten Zusatzmaterial zum Buch)

Verlag: KiWi

Erscheinungsjahr: 1949

Genre: Erzählung

 

Der Soldat Andreas steigt in den Zug, welcher ihn vom Urlaub zurück an die gallizische Front bringen soll. Die letzten Worte, die er seinem Freund Paul sagt lauten: "Ich will nicht sterben, aber das Schreckliche ist, dass ich sterben werde... bald." Diese Worte verfolgen ihn die restliche Geschichte. Sie versetzen ihn in Todesangst. Zunächst versucht er es zu leugnen oder so hinzustellen, als würde es noch lange dauern. Doch je mehr er begreift, dass "bald" keine Frage von Wochen, Monaten oder Jahren ist, sondern von Tagen, umso größer wird sein Angst und auch die Machtlosigkeit, die er empfindet, während der Zug ihn  Lemberg und damit dem sicheren Tod immer weiter entgegenfährt. Er will doch nicht sterben und doch ist es am Ende unvermeidbar.

Man erlebt all das Leiden, die Geschehnisse in den Zügen und Baracken, hinter den Kulissen, die Gefühlswelt der Soldaten hautnah mit. Das Buch ist phantastisch geschrieben und nichts für schwache Nerven. Die Todesangst des Protagonisten ist so deutlich, so greifbar, dass ich sie selbst mitgelitten haben. Selten habe ich ein Buch so langsam gelesen, wie dieses. Doch man macht sich sehr viele Gedanken und die Angst, die einen ergreift lähmt einen ein Stück weit. Es ist eine bittere Anklage gegen den zweiten Weltkrieg, die eine Seite beleuchtet, die allzu gerne vergessen und verdrängt wird: Das Gefühlsleben der Soldaten und die Todesangst, die jeder im Gepäck hatte und die allzeit präsent war.

Von mir bekommt das Buch, um meinen Eindruck wirklich zu verdeutlichen

6 von 5 Punkten.

Die Reihenfolge ist bewusst gewählt und korrekt. Es kann sich einfach mit nichts messen, was ich sonst so lese und ist ebenso außergewöhnlich wie berührend und beänstigend.

3.1.14 19:35, kommentieren

Die Tochter des Henkers

 

 

Titel: Die Tochter des Henkers

Autor: Beatrix Mannel

Verlag: Fischer

Genre: Historischer Jugendroman

Seiten: 374

Erscheinungsjahr: 2011


Franziska ist die Tochter des Henkers und singt für ihr Leben gerne. Doch das darf sie nur heimlich tun, da es Unehrlichen, wie sie eine ist, nicht gestattet wird. Sie fristet sie ihr Leben als Ausgestossene der Gesellschaft mit ihrer Familie auf einem Hof mitten im Wald. Besonders ihre Tante Feva, welche nach dem Tod von Franzis Mutter, deren Rolle einnahm, und ihr Stiefbruder Heinrich machen ihr das Leben so schwer wie möglich. Ihr Bruder Karl und die seltenen Gelegenheiten heimlich zu singen sind die einzigen Lichtblick in Franzis Leben, die immer wieder mit ihrem Schicksal hadert und sich damit nicht abfinden will.

Ihr Schicksal beginnt sich zu ändern, als sie einmal von Richard von Zinzendorf, einem Sohne besseren Hauses, bei ihren heimlichen Gesängen belauscht wird. Während der junge Herr sofort eine Art Gefallen für Franzi entwickelt, versucht diese den Abstand und die Manieren, welche ihr Geschlecht und ihr Stand ihr abverlangen, an den Tag zu legen. Dies gelingt ihr auch eine Weile, bis ein unerwartetes Geschehen es nötig macht, ein heimliches Treffen mit Richard zu verabreden. Doch kaum ist das Treffen beendet, so wird Richard auf einmal verhaftet und als Mörder in den Schandturm gesperrt, wo er auf einen Urteilsspruch wartet. Franzi ist verzweifelt, denn alles sieht so aus als würde man einen Unschuldigen hinrichten, doch ihr Treffen darf sie unmöglich zugeben. Schließlich improvisiert sie mit ihrem Bruder Karl ein "Wunder" und befreit Richard heimlich aus dem Schandturm. Doch auf einmal steht alles gegen sie und bezichtigt sie eine Hexe zu sein. Sie flieht. Doch als ihr Bruder Heinrich sie einholt, kommt es zu einem entsetzlichen Handgemenge. Heinrich stürzt und fällt unglücklich. Er ist tot. Franzi ist entsetzt. Nun ist sie auch noch eine Mörderin. Sie flieht weiter. Ob sie den Verfolgern und ihrem sicheren Tod noch entkommen kann?


Das Buch ist super geschrieben und kann ohne Probleme, obwohl es ein Jugendbuch ist, auch jeden Erwachsenen in seinen Bann ziehen. Man kann sich sehr gut einfühlen in die Figuren und eine Fülle von Details und Adjektiven erschaffen ein sehr genaues Bild der Schauplätze vor dem inneren Auge des Lesers. Das Ende des Romans ist so abgeschlossen, dass die Geschichte alleine auskommt, allerdings auch offen genug, um auf eine Fortsetzung hoffen zu dürfen.

Gestört haben mich lediglich 2 Kleinigkeiten. Zum einen hat die Protagonistin stellenweise einfach ein bisschen zu viel Glück auf einmal und zum anderen, wird am Ende zwar von allen möglichen Leuten gesagt, wie es für sie weitergeht, allerdings wird Karl ausgespart, der nicht nur am Anfang eine tragende Rolle spielt, sondern auch bis zum Schluss in den Gedanken der Protagonistin präsent bleibt. Alles in allem bekommt das Buch von mir


3,5 von 5 Punkten.

2.1.14 17:52, kommentieren

Übersicht über den Fortschritt der ABC-Challenge der Protagonisten

Hier werde ich alle Protagonisten mit den zugehörigen Rezessionen verlinken und den Fortschritt der Aufgaben posten.

Weibliche Protagonisten sind lila dargestellt, die männlichen blau.

A

B

C

D

E

Franziska aus "Die Tochter des Henkers"

G

H

I

J

K

L

Madras aus "Die Bedrohung"

N

O

P

Q

R

S

T

U

V

W

X

Y

Zoey aus "House of Night - Gezeichnet"

 

Andreas aus "Der Zug war pünktlich"

B

C

Darko aus "140 Tage Balkan-Tiger und Brusketa" (Alternativ Ana)

E

F

G

Heinz aus "Der Augenschneider"

I

J

K

L

M

N

O

P

Q

R

S

T

U

V

W

X

Y

Z

2 Kommentare 1.1.14 02:43, kommentieren

ABC-Challenge der Protagonisten

Hallo ihr Lieben,

hier habe ich noch eine ganz tolle Challenge aufgetrieben, die man sicher gut nebenbei erledigen kann. Es geht um die Anfangsbuchstaben eurer Protagonisten. Schaut mal hier rein, wenn ihr Interesse habt.

 

ABC-Challenge der Protagonisten - Die Revanche



Meine ABC-Challenge der Protagonisten ist 2013 auf reges Interesse gestossen. Da ich jedoch beschämt zugeben muss, meine eigene Challenge nicht geschafft zu haben, brauche ich eine Revanche! Wer ist dabei?
Die Regeln wurden für 2014 ein bisschen abgeändert.

Um nochmals den Begriff "Protagonist" zu klären, habe ich für euch die Definition von Wikipedia kopiert:

Der Protagonist (griechisch protagonistés „Haupt-“ oder „Erst-Handelnder&ldquo bezeichnet in der griechischen Tragödie den Darsteller der ersten Rolle.
Heute wird unter Protagonist in Literatur und Film die Hauptperson, der Held eines Romans, einer Erzählung oder eines anderen literarischen oder filmischen Werkes verstanden oder ganz allgemein der hauptsächlich Ausführende einer Handlung oder Handlungsreihe.


Im Normalfall gibt es von mir aus gesehen ein bis drei Protagonisten, selten auch mehr, wenn diese gleich wichtig für die Geschichte sind. Es dürfen also nicht einfach alle im Buch vorkommenden Namen verwendet werden. Bei den schwierigen Buchstaben wie X, Y oder Q drücke ich ja noch ein (oder sogar beide) Augen zu, bei den anderen müssen es aber schon "Hauptdarsteller" sein.


  • Lest und rezensiert 26 Bücher mit Protagonisten, deren Namen mit den Buchstaben des Alphabets beginnen. (Die Buchstaben x, y und q müssen einfach im Namen vorkommen oder dürfen 'Nebendarsteller' sein.)
  • Jedes Buch kann nur für einen Protagonisten - sprich nur für einen Buchstaben genutzt werden. Wenn ihr aber eine Reihe lest, dürft ihr aus jedem Band einen Protagonisten nutzen. Zum Beispiel lest ihr die Chroniken der Unterwelt, so dürft ihr beispielsweise aus "City of Bones" Jace, aus "City of Ashes" Clary, aus "City of Glass" Simon, .... nehmen.
  • Die Challenge dauert vom 1.1.2014 bis zum 31.12.2014.
  • Ihr führt eine Challengseite, auf der das Protagonisten-ABC aufgeführt ist und die rezensierten Bücher verlinkt sind. Zum Beispiel so: *klick*      (Zur Verlinkung der Challenge dürft ihr den Banner gerne mitnehmen.)
  • Ich werde die Fortschritte der Teilnehmer auf meiner Challengeseite hier aktualisieren.
  • Die Teilnehmeranzahl ist auf 100 beschränkt. 



Jeden Monat wird es einen Post mit Aufgaben geben, mit dem ihr Punkte sammeln könnt. Dieses Jahr wird es nämlich mehrere Gewinnchancen geben.




  1. Aus allen Teilnehmern, die die 26 Protagonisten (von A bis Z) geschafft haben, wird ein glücklicher Gewinner gezogen, der sich ein Wunschbuch im Wert von bis zu 20 Euro auswählen darf.
  2. Wer die meisten Punkte schafft, erhält auch ein Wunschbuch im Wert von bis zu 20 Euro. (Falls mehrere Teilnehmer gleich viele Punkte haben, entscheidet das Los.)
  3. Wer zu jedem Buchstaben einen weiblichen und einen männlichen Protagonisten findet, bekommt Ende Jahr von mir einen kleinen Überraschungsgewinn. (Zum Beispiel könnt ihr es so handhaben, dass ihr die Frauen rot und die Männer blau in eure Liste einträgt. Wichtig ist aber, dass immer noch die Regel gilt, pro Protagonist muss ein Buch gelesen werden . . . Wer also einen sicheren Überraschungsgewinn abstauben möchte, muss für die Challenge 52 Bücher lesen und rezensieren.)
  4. Aus allen aktiven Teilnehmern lose ich Ende Jahr jemanden aus, der dann auch etwas 'Buchiges' gewinnt (z.B. ein Buch von Tauschticket oder von meinen eigenen Tauschbüchern). 
So sollte wirklich jeder die Chance auf einen Gewinn haben, denn ich weiss selber, wie anspruchsvoll diese Challenge ist. Für Gewinn 2 und 4 müsst ihr die Challenge nämlich nicht schaffen sondern einfach aktiv dabei sein.



Für die Gewinnchance 2 müsst ihr ja so viele Punkte wie möglich sammeln. Und so könnt ihr an diese gelangen:
  • Jeder rezensierte Protagonist ergibt einen Punkt. Damit könnt ihr also 52 Punkte erreichen (pro Buchstaben einen männlichen und einen weiblichen Protagonisten)
  • Jeden Monat gibt es einen Aufgabenpost, bei dem ihr zusätzliche Punkte abstauben könnt. Es lohnt sich also, regelmässig vorbeizuschauen.

31.12.13 23:20, kommentieren

Phantasychallenge

Huhu ihr Lieben,

 

ich habe gerade noch eine Challenge für Phantasybücher gefunden, bei der ich einfach nicht fehlen darf. Das Schöne ist, dass es nur 20 Bücher für das Jahr sind und die Aufgaben jetzt schon alle bekannt sind und sich daher prima mit anderen Challenges komibnieren lassen. Hier ist der Blog von Mendea, auf dem ihr euch anmelden könnte.

 

Fantasize - Challenge 2014

Ein neues Jahr steht vor der Tür!
Damit beginnt auch die Zeit der Challenges und dieses mal sind die Geister mit dabei. Allerdings war das auf den ersten Blick gar nicht mal so leicht, denn was für eine Challenge sollten wir schon anbieten?
Schaut man sich auf unserem Blog etwas um, wird es einem jedoch schnell klar: Wir lieben Fantasy!
Genau aus diesem Grund starten wir 2014 die …


Diese Challenge wendet sich an alle Fantasy-Liebhaber oder auch an Leute, die diesem Genre mal mehr Zeit widmen wollen, oder sich zum allerersten Mal damit auseinander setzen wollen.
Was ihr für die Teilnahme tun musst? Das ist ganz leicht!

Rezensiert im Laufe des Jahres verschiedene Fantasy-Romane auf eurem Blog und erfüllt damit die verschiedenen Aufgaben. Jedes Buch darf nur für eine Aufgabe genutzt werden. Ihr habt damit Zeit bis zum 31.12.2014.
Erstellt auf eurem Blog einen Post zu dieser Challenge (Das Bildchen oben könnt ihr gerne nutzen.) und übertragt dort die Aufgaben. Schickt mir den Link zu dem Post unten in einem Kommentar, schon seid ihr dabei! Haltet euren Post immer schön aktuell, denn für jede erfüllte Aufgabe gibt es einen Punkt.

Am Ende gewinnt, wer am meisten Punkte hat. Sollte es einen Gleichstand geben oder mehrere Teilnehmer alle Aufgaben erfüllen, entscheidet das Los!
Was es zu gewinnen gibt? Ein Paket rund um das Thema Fantasy, das ich im Laufe des Jahres zusammenstelle. Ihr könnt euch also freuen.

Nun das wichtigste! Was sind die Aufgaben?

- Ein Buch, in dem mindestens ein Drache drin vorkommt!

- Ein Buch mit Steampunk-Elementen!

- Eine Fantasy - Trilogie lesen!
1.
2.
3.

- Ein Buch von einem deutschen Fantasy-Autor!
 
"Die Bedrohung" von Wolfgang & Heike Hohlbein

- Ein Buch, in dem es um Zeitreisen geht!

- Ein Buch mit einem ungewöhnlichen (mystischen) Wesen! (Vampire, Hexen und Werwölfe zählen nicht ^^)

- Ein Buch, in dem es sich um eine Prophezeiung dreht!

- Zur Abwechslung: Ein Film, der auf einem Fantasybuch basiert!

- Ein Buch aus dem Genre Dark Fantasy!

- Ein Buch, in dem Magie eine wichtige Rolle spielt!

- Ein Buch aus dem Bereich Romantasy!

- Ein Buch, in dem eine Elfe mitspielt!

- Ein Buch, das auf einem Märchen oder einer Legende basiert!

- Ein Buch mit einer starken Protagonistin!

Zoey aus "House of Night - Gezeichnet" von P.C. & Kirstin Cast

- Rezensiere ein Comic oder eine Graphic Novel!

- Okay, doch... Ein Vampir-Roman!

- Eine Dystopie!

- Und natürlich: Ein Buch, in dem ein Geist vor kommt!

Das macht genau 20 Bücher und damit 20 mögliche Punkte. Wir wollen es ja nicht übertreiben und so auch Nicht-Fantasylesern eine Chance geben.
Anmeldefrist ist der 15. Januar. Schickt mit einfach einen Link mit eurem Challenge-Post. Ich bin gespannt, wer alles mitmacht und wünsche euch viel Spaß!

Eure Mendea

 

1 Kommentar 31.12.13 22:54, kommentieren

Ein Gesicht in der Menge


 

Titel: Ein Gesicht in der Menge

Autoren: Stephen King & Stewart O'Nan

Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag

Erscheinungsjahr: 2013

Seiten: 59

Preis: 8€

 

Dean Evers ist nach dem Tod seiner Frau nach Florida gezogen. Er ist allein, nimmt Tableten und trinkt zuviel. Sein einziges Hobby sind die allabendlichen Baseballspiele im Fernsehen. Doch eines Tages sieht er seinen Zahnarzt, der seit Jahren tot ist im Fernsehen, am nächsten Tag seinen ehemaligen Geschäftspartner und am dritten Tag seine verstorbene Frau. Er kann sich das alles nicht erklären und denkt schon, dass er durchdrehen würde, als er auf einmal ein Gesicht im Fernsehen erkennt, dass alles verändert und ihn dazu treibt andere Schritte zu ergreifen.

 

So kurz die Geschichte ist, so verwirrend ist sie auch. Liest man sie zu Ende so wird dem Leser eine Vorstellungsmöglichkeit des Übertritts vom Leben in den Tod geliefert, welche allerdings eher wenig beruhigend ist, da sie gleichmaßen verwirrend, quälend und voll von Vorwürfen ist. So gerne ich Stephen King normalerweise lese und so begeistert wie ich sonst bin, so enttäuscht bin ich von diesem Buch. Es ist weder inhaltlich berührend, noch stilistisch ansprechend und ganz obendrein schlichtweg eine Frechheit was das Preis-Leistungsverhältnis angeht. Einziger kleiner Pluspunkt ist, dass es zumindest ein Hardcover ist, wenn auch kein optisch ansprechendes. Daher bekommt das Buch von mir 

0,5 von 5 Punkten

und ich werde es sicherlich niemandem nahelegen.

31.12.13 01:30, kommentieren